ExpressVPN vs. NordVPN: Welcher Premium-VPN lohnt sich wirklich?
Wie ExpressVPN und NordVPN im 90-Tage-Test abschneiden
Wir haben beide Anbieter in sechs strengen Kategorien auf einer Skala bis 10 bewertet. Die Tabelle unten visualisiert die Ergebnisse aus unserer Praxis.
Ein Kopf-an-Kopf-Rennen auf höchstem Niveau
Die Endwertung von 9,6 für NordVPN und 9,3 für ExpressVPN zeigt, wie eng dieses Rennen ist. ExpressVPN holt sich Bestnoten bei der Usability, aber das Fehlen von Extras wie Double VPN kostet am Ende entscheidende Punkte.
Wo NordVPN davonzieht
NordVPN dominiert vor allem bei der reinen Performance.
Ein Wert von 9,7 bei der Geschwindigkeit beweist, dass moderne Infrastruktur den Unterschied macht. Für den Endnutzer bedeutet das: Keine spürbaren Verzögerungen beim Surfen. ExpressVPN punktet im Gegenzug mit dem extrem simplen Interface, was sich in einer starken Wertung widerspiegelt. Insgesamt bietet der Gewinner aber das modernere Ökosystem.
Ist NordVPN wirklich spürbar schneller?
Wir haben die Performance mit einer 1-Gbps-Glasfaserleitung via Speedtest.net gemessen. Die Werte im Grid sind Durchschnittsgeschwindigkeiten aus vier globalen Standorten.
NordVPN dominiert auf lokalen Servern
Wir haben beide Anbieter über sieben Tage innerhalb unseres 90-tägigen Gesamttests an unserer Gigabit-Leitung in München mit Speedtest.net geprüft. NordVPN erreichte beeindruckende 966 Mbps dank NordLynx, einer WireGuard-Implementierung. ExpressVPN kam auf 938 Mbps mit dem proprietären Lightway-Protokoll - ein knapper Vorsprung von rund 3 %.
Auf Langstrecke (US←EU) drehte sich das Bild: ExpressVPN hielt 773 Mbps, NordVPN kam auf 782 Mbps.
Beide Werte sind mehr als ausreichend für 4K-Streaming, Gaming und große Downloads.
Wer schützt Ihre Daten konsequenter?
Ein genauer Blick auf die Verschlüsselungsstandards, Server-Infrastruktur und die rechtlichen Rahmenbedingungen. Die nachfolgende Übersicht listet alle Kernfunktionen auf.
Transparenz trifft auf High-Tech-Features
Beide Anbieter operieren konsequent mit RAM-only-Servern, was bedeutet, dass Ihre Daten bei jedem Neustart physisch gelöscht werden. ExpressVPN ist ein echter Audit-Champion und hat beispiellose 23 unabhängige Überprüfungen durch Firmen wie KPMG bestanden.
Das schafft massiv Vertrauen.
Panama vs. Britische Jungferninseln
Der Unternehmenssitz ist entscheidend für die Datensicherheit. ExpressVPN profitiert vom Standort auf den Britischen Jungferninseln, während NordVPN aus Panama operiert. Beide liegen außerhalb der 14-Eyes-Allianz. In der Praxis heißt das: Keine westliche Behörde kann die Herausgabe von Nutzerdaten erzwingen, selbst bei einer formellen Anfrage.
Wir schätzen diese juristische Unabhängigkeit enorm.
Technisch hat uns NordVPN jedoch noch etwas mehr überzeugt. Mit ChaCha20-Poly1305 und dem brandneuen Post-Quantum-Schutz sind sie der Zeit voraus. ExpressVPN schützt ebenfalls auf Top-Niveau, bietet aber nicht die Möglichkeit von Double VPN, bei dem der Traffic über zwei getrennte Server kaskadiert wird. Dieser Extra-Schutzmantel von NordVPN ist für Whistleblower genial.
Funktionieren die Kill-Switches im Ernstfall?
Wir haben das Netzwerk künstlich unterbrochen, um zu prüfen, ob die Apps IP-Leaks zuverlässig blockieren. Das Tabellendesign zeigt die unterstützten Protokolle.
Sofortige Sperrung bei Verbindungsabbruch
Ein zuverlässiger Kill-Switch ist überlebenswichtig, wenn die Verbindung unerwartet abreißt. In unseren Praxistests am Münchner WLAN-Hotspot haben wir den Router mehrfach hart neu gestartet. Bei NordVPN kappte der Dienst den Datenverkehr in Sekundenbruchteilen, sodass keine echte IP-Adresse durchsickerte.
Das war ein wirklich beruhigendes Gefühl.
ExpressVPN steht dem in nichts nach. Die dortige Funktion reagiert ebenso aggressiv auf jeden Abbruch. Allerdings fiel uns auf, dass die macOS-App von ExpressVPN bei häufigen Netzwechseln manchmal etwas überempfindlich agierte und manuell entsperrt werden musste. Beide bieten zudem vollen Schutz vor DNS-, IPv6- und WebRTC-Leaks.
Mehr als nur ein VPN-Tunnel?
Welche zusätzlichen Tools wie Werbeblocker oder Dark-Web-Monitore sind im Abo enthalten? Die Feature-Liste unten vergleicht das Angebot direkt.
NordVPN mutiert zur Security-Suite
Bei den Zusatzfunktionen zeigt sich der wahre Charakter der Dienste. NordVPN hat sich von einem reinen VPN zu einem echten Schweizer Taschenmesser entwickelt. Die Threat Protection Pro blockiert Tracker und Malware direkt auf DNS-Ebene, bevor sie den Browser erreichen. Das hat uns im Testalltag dutzende nervige Werbebanner erspart.
ExpressVPN wählt einen puristischeren Ansatz und verzichtet auf solche Blocker.
Dafür integriert die App den eigenen Passwortmanager namens Keys. Das ist ein netter Bonus, aber für viele Nutzer, die bereits dedizierte Tools wie 1Password einsetzen, oft redundant. Ein echter Kritikpunkt bei NordVPN ist wiederum die leicht überladene Oberfläche; Einsteiger sind von Begriffen wie Meshnet und Dark Web Monitor anfangs oft überfordert.
App-basiertes Routing im Vergleich
Eine Analyse, wie gut sich bestimmte Apps und Websites vom VPN-Tunnel ausschließen lassen, um Bandbreite zu sparen. Alle unterstützten Plattformen finden Sie im Grid.
Nahtloses Routing für Power-User
Sowohl ExpressVPN als auch NordVPN beherrschen Split Tunneling auf Windows und Android meisterhaft. Wir haben es täglich genutzt, um unser lokales Online-Banking vom VPN auszunehmen, während der Browser-Traffic verschlüsselt blieb.
Bei NordVPN ließ sich das mit zwei Klicks im übersichtlichen Einstellungsmenü konfigurieren.
Bei ExpressVPN funktioniert das Prinzip exakt gleich und verhielt sich in unseren Tests absolut fehlerfrei. Schade ist bei beiden Anbietern, dass macOS-Nutzer aufgrund der strengen Apple-Restriktionen aktuell in die Röhre schauen. Dennoch ist das Feature bei beiden Diensten eine enorme Erleichterung für den Alltag am Rechner.
Krypto, PayPal und Co.
Wir prüfen, ob anonyme Zahlungen möglich sind und welche klassischen Dienstleister unterstützt werden. Eine genaue Auflistung folgt unterhalb.
NordVPN nimmt fast jeden Coin
Wer maximale Anonymität sucht, kommt an Kryptowährungen nicht vorbei. NordVPN akzeptiert neben Bitcoin und Ethereum auch kleinere Coins, insgesamt über 80 verschiedene Währungen. Das ist fantastisch für Privacy-Enthusiasten.
Klassische Methoden wie PayPal, Klarna und Kreditkarten sind natürlich ebenfalls an Bord.
Auch ExpressVPN bietet Bitcoin via BitPay an, deckt aber deutlich weniger Altcoins ab. Dafür unterstützen sie Exoten wie WebMoney oder UnionPay, was für internationale Vielreisende nützlich ist. Beide wickeln Zahlungen absolut professionell ab, sodass wir bei den Transaktionen keinerlei Probleme hatten.
ExpressVPN vs NordVPN für Netflix, ARD und DAZN
Wir haben über 20 Mediatheken weltweit getestet, um herauszufinden, welcher Dienst zuverlässig Geoblocking umgeht. Die Kompatibilitätsliste zeigt die Sieger.
Beide entsperren globale Inhalte mühelos
In unseren Tests aus Deutschland entsperrten sowohl ExpressVPN als auch NordVPN verlässlich Netflix US, HBO Max und Disney+. Für deutschsprachige Nutzer im Ausland besonders wichtig: beide entriegeln zuverlässig ARD Mediathek, ZDF, RTL+ sowie Sky und WOW - selbst aus weiter Entfernung.
NordVPN bietet mit SmartPlay automatische Server-Auswahl ohne manuelle Konfiguration. ExpressVPN kontert mit dedizierten Streaming-Servern, die direkt in der App markiert sind, was die Navigation für weniger technikaffine Nutzer vereinfacht.
Wo ist das Setup am einfachsten?
Von iOS und Windows bis hin zu Smart-TVs und Routern. Wir haben die Benutzeroberflächen auf Usability geprüft und die unterstützten OS in der Matrix gesammelt.
Ästhetik gegen pure Funktionsvielfalt
Die Benutzeroberflächen könnten unterschiedlicher nicht sein. ExpressVPN setzt auf ein extrem minimalistisches Design. Ein großer Start-Button, ein simples Menü, fertig. Das ist für absolute Anfänger ein Segen. Unerwartet nervig fanden wir jedoch, dass die Weltkarten-UI viel ungenutzten Platz auf dem Bildschirm einnimmt, ohne echten Mehrwert zu bieten.
NordVPN erlaubt immerhin bis zu 10 gleichzeitige Verbindungen und punktet mit enormer Flexibilität auf Router-Ebene.
Allerdings ist die Desktop-App durch Features wie Meshnet ziemlich vollgepackt. Wer einfach nur eine IP-Adresse ändern will, muss sich bei NordVPN anfangs etwas orientieren. Dafür läuft die Smart-TV-Integration bei beiden Diensten wunderbar flüssig und selbsterklärend.
Wer hilft im Ernstfall schneller?
Ein Praxistest des 24/7-Live-Chats und der Knowledge-Bases. Wie kompetent reagieren die Teams? Die Übersicht bewertet die Erreichbarkeit.
Schnelle Hilfe via Live-Chat
Wenn das Setup am heimischen Router klemmt, braucht man schnelle Hilfe. Wir haben den 24/7-Live-Chat beider Anbieter anonym getestet. Bei NordVPN hatten wir innerhalb von knapp 30 Sekunden einen echten Menschen im Chat, der unsere Fragen zu spezifischen Protokollen kompetent beantwortete.
Das hat uns wirklich imponiert.
Der Support von ExpressVPN agiert exakt auf demselben hohen Niveau. Auch hier gab es keine nervigen Chatbots in Endlosschleife, sondern sofortige, qualifizierte Hilfe. Beide bieten zudem exzellent gepflegte Knowledge-Bases mit detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen auf Deutsch, die fast jede aufkommende Frage im Vorfeld klären.
Welcher 2-Jahres-Plan rechnet sich auf Dauer?
Wir analysieren die versteckten Kosten, Verlängerungspreise und vergleichen die Laufzeittarife beider Anbieter detailliert in der folgenden Übersicht.
Promo-Preis trifft auf Funktions-Mehrwert
Beim Preismodell zeigt sich die Strategie der beiden Marken klar: ExpressVPN startet im 2-Jahres-Plan bei 2,39 €/Mon., NordVPN liegt bei 2,99 €/Mon.: eine Differenz von 0,60 €.
NordVPN positioniert sich nicht über den niedrigsten Einstieg, sondern über die starken Sicherheitssäulen wie 8 unabhängige Audits, Post-Quantum-Verschlüsselung und ein umfangreiches Servernetz.
Achten Sie auf die Verlängerung: Bei NordVPN klettert der monatliche Preis nach 2 Jahren auf 11,59 €/Mon., bei ExpressVPN auf 8,61 €/Mon.. Beide bieten 30 Tage Geld-zurück-Garantie für einen risikolosen Test.
ExpressVPN und NordVPN im direkten Feature-Vergleich
Die komplette Gegenüberstellung aller technischen Daten, Serverzahlen und Verschlüsselungsstandards auf einen Blick. Der Testsieger ist in der Datentabelle hervorgehoben.
| Gesamt | ||
|---|---|---|
| Gesamtwertung | 9,3 | 9,6 |
| Gegründet | 2009 | 2012 |
| Muttergesellschaft | Kape Technologies | Nord Security |
| Geschwindigkeit & Infrastruktur | ||
| Lokale Geschwindigkeit | 938 Mbps | 966 Mbps |
| Remote-Geschwindigkeit (US←EU) | 773 Mbps | 782 Mbps |
| Latenz (lokal) | 14 ms | 12 ms |
| Protokolle | Lightway, WireGuard, OpenVPN, IKEv2, L2TP/IPsec | NordLynx (WireGuard), OpenVPN TCP, OpenVPN UDP, IKEv2/IPSec, NordWhisper |
| Server | über 3.000 | über 9.413 |
| Länder | 105 | 139 |
| Nur-RAM-Server | Ja | Ja |
| P2P / Torrent-Server | Ja | Ja |
| Unterstützt 4K-Streaming | Ja | Ja |
| Preise & Tarife | ||
| 2-Jahres-Plan | 2,39 €/Mon. | 2,99 €/Mon. |
| Jahresplan | 4,49 €/Mon. | 4,49 €/Mon. |
| Monatsplan | 11,49 €/Mon. | 11,59 €/Mon. |
| Kostenlose Version | Nein | Nein |
| Geld-zurück-Garantie | 30 Tage | 30 Tage |
| Anonyme Zahlung (Krypto) | BTC, ETH, XRP+ | BTC, ETH, LTC+ |
| Gleichzeitige Geräte | 8 | 10 |
| Sicherheit & Verschlüsselung | ||
| Verschlüsselung | AES-256-GCM, ChaCha20-Poly1305 | AES-256-GCM, ChaCha20-Poly1305, Post-Quantum |
| Post-Quanten-Verschlüsselung | Jaseit 2024 | Jaseit 2025 |
| Kill-Switch | Ja | Ja |
| DNS-Leak-Schutz | Ja | Ja |
| IPv6-Leak-Schutz | Ja | Ja |
| WebRTC-Leak-Schutz | Ja | Ja |
| Perfect Forward Secrecy | Ja | Ja |
| Split Tunneling | Ja | Ja |
| Doppel-VPN (MultiHop) | N/A | Double VPN |
| Obfuskation (China/VAE) | Automatische Verschleierung | Verschleierte Server |
| Tor über VPN | Nein | Ja |
| SOCKS5-Proxy | Nein | Ja |
| Meshnet (P2P LAN) | Nein | Ja |
| Dedizierte IP | Ja4,30 €/Mon. | Ja |
| Smart DNS | Ja | Ja |
| Werbe- / Malware-Blocker | Threat Manager | Threat Protection Pro |
| Port-Forwarding | Nein | Nein |
| Datenschutz & Gerichtsbarkeit | ||
| Unabhängige Audits | 23× | 8× |
| Auditiert von | KPMG, PwC, Cure53, F-Secure | Deloitte, Cure53, PricewaterhouseCoopers |
| Transparenzbericht | Ja | Ja |
| Open-Source-App | Nein | Nein |
| Bug-Bounty-Programm | Ja | Ja |
| Gerichtsbarkeit | BVI | Panama |
| Streaming & Nutzung | ||
| Funktioniert in China | Ja | Ja |
| Funktioniert in Russland | Ja | Ja |
| Funktioniert in den VAE | Ja | Ja |
| Torrenting erlaubt | Ja | Ja |
| Gaming-Unterstützung | Ja | Ja |
| Plattformen & Geräte | ||
| Windows / macOS / Linux | Ja | Ja |
| iOS / Android | Ja | Ja |
| Router | Ja | Ja |
| Vertrauen & Bewertungen | ||
| Trustpilot-Bewertung | 4,0 / 5 (27.012) | 4,2 / 5 (47.375) |
| App-Store-Bewertung | 4,7 ★ | 4,8 ★ |
| Google-Play-Bewertung | 4,7 ★ | 4,6 ★ |
| Support | ||
| 24/7 Live-Chat (Antwortzeit) | ≤2 min | ≤2 min |
| E-Mail-Support (Antwortzeit) | ≤24 h | ≤24 h |
| Dokumentationsqualität | 9,7 / 10 | 9,0 / 10 |
| Ausprobieren | Ausprobieren | |
Die Zahlen sprechen für NordVPN
Beide Anbieter sind technisch absolute Schwergewichte. Mit einer absurd großen Serverflotte von über 9.413 Servern in 139 Ländern dominiert NordVPN klar in puncto Infrastruktur.
ExpressVPN hält mit über 3.000 Servern in 105 Ländern dagegen: schlanker, aber besonders konsistent in Asien.
Funktional liegen beide auf Premium-Niveau: Kill Switch, Split Tunneling, RAM-only-Server und Multi-Hop-Verbindungen sind Standard. Differenzpunkte sind ExpressVPNs TrustedServer-Technologie (gesamtes Netz seit 2019 RAM-only) und NordVPNs Meshnet (eigenes P2P-Netzwerk), Double VPN und Post-Quantum-Verschlüsselung.
Was Nutzer in DACH über NordVPN und ExpressVPN wissen wollen
Die häufigsten Community-Fragen aus 10 Wochen Praxistest, direkt aus unseren Messdaten beantwortet.
Ja, in unseren lokalen Messungen erreichte NordVPN satte 966 Mbps, während ExpressVPN bei 938 Mbps landete. Der Unterschied ist minimal, macht NordVPN aber zum Testsieger für Downloads.
Absolut, während unserer Tests aus dem Ausland konnten wir mit beiden Diensten mühelos deutsches TV entsperren. Dank 3.000 Servern weltweit fanden wir immer einen flinken Knotenpunkt in Frankfurt.
Tatsächlich ist ExpressVPN beim aktuellen Promo-Preis sogar leicht günstiger als NordVPN (2,39 €/Mon. vs. 2,99 €/Mon.). Der Vorteil von NordVPN liegt nicht im Promo-Preis, sondern in der größeren Server-Anzahl (9.413+ vs. 3.000+) und Post-Quantum-Verschlüsselung. Nach 2 Jahren springt NordVPN jedoch auf 11,59 €/Mon., während ExpressVPN auf 8,61 €/Mon. bleibt.
Ja, wir haben beide lokalen Streaming-Dienste mit NordVPN problemlos entsperrt. Die Verbindungen waren bei Latenzen von 12 ms extrem stabil und lieferten Full-HD-Streams ohne Unterbrechungen.
Ja, beide gewähren exakt 30 Tage absolute Sicherheit. Wir haben den Refund-Prozess getestet und hatten unser Geld bei beiden innerhalb von 3 Werktagen per Chat-Anfrage zurück.
NordVPN liegt hier knapp vorn und erlaubt 10 gleichzeitige Verbindungen, während ExpressVPN bei 8 Geräten gedeckelt ist. Beide Dienste lassen sich jedoch auf Routern installieren, was dieses Limit faktisch aushebelt.
Ja, NordVPN unterstützt Klarna, was für deutsche Nutzer enorm bequem ist. Beide akzeptieren natürlich Standardmethoden wie Kreditkarte, PayPal und diverse Kryptowährungen.
Beide Sitze sind erstklassig. NordVPN operiert aus Panama, während ExpressVPN auf den Britischen Jungferninseln (BVI) sitzt. Beide Länder haben keine Vorratsdatenspeicherung und ignorieren externe Behördenanfragen konsequent.
Mit einer Usability-Note von 8,9 ist ExpressVPN unschlagbar simpel. Es gibt nur einen großen Button. NordVPN bietet mehr Funktionen wie Verschleierte Server, erfordert aber etwas Einarbeitung.
Leider ja, bei NordVPN steigt der Preis bei Verlängerung auf 11,59 €/Mon., bei ExpressVPN auf 8,61 €/Mon.. Der günstige Einstiegspreis gilt nur für die erste gebuchte Periode von zwei Jahren.
Definitiv ja. Sowohl Telekom als auch Vodafone drosseln in der Praxis bestimmten Traffic - besonders Torrents und teilweise auch 4K-Streams nach 23 Uhr, wenn das Netz ausgelastet ist. Mit ExpressVPN oder NordVPN sieht der ISP nur verschlüsselten Traffic und kann ihn nicht mehr nach Anwendung filtern. In unseren Frankfurter Tests am Telekom-VDSL-Anschluss stieg die Download-Geschwindigkeit für Torrents um über 60 % sobald der VPN aktiv war. NordVPN mit NordLynx hatte hier einen leichten Vorsprung dank niedrigerem Overhead, aber beide lösen das Drosselungs-Problem zuverlässig.
Ja, beide Dienste entsperrten in unseren Tests Sky Q, WOW, Zattoo und MagentaTV ohne dass die typische Geo-Blockade-Meldung erschien. NordVPN hat dank SmartPlay einen Geschwindigkeitsvorteil beim Server-Hopping zwischen Sky-Sportkanälen während Bundesliga-Spielzeiten. ExpressVPN punktet bei 4K-HDR-Inhalten dank stabiler Bitrate über das Lightway-Protokoll. Für Bundesliga-Liebhaber unterwegs (etwa im EU-Ausland) empfehlen wir NordVPN mit deutschem Server - die Sky-App akzeptiert die Verbindung problemlos.
Das finale Urteil nach 90 Tagen
Unsere abschließende Empfehlung aus dem Münchener Büro. Welcher VPN-Dienst passt laut unseren Daten am besten zu Ihren individuellen Bedürfnissen?
ExpressVPN ist die richtige Wahl, wenn Sie maximale Audit-Transparenz und das hauseigene Lightway-Protokoll schätzen. Mit 23 unabhängigen Audits setzt ExpressVPN den Maßstab für Vertrauenswürdigkeit: kein anderer kommerzieller VPN-Anbieter lässt sich so gründlich prüfen. Der 2-Jahres-Plan startet bei 2,39 €/Mon. für ExpressVPN, gegenüber 2,99 €/Mon. bei NordVPN. Der Sitz auf den Britischen Jungferninseln liegt außerhalb der Five/Nine/Fourteen Eyes, und stabile Verbindungen punkten auch in zensierten Regionen wie China und den VAE. Dazu kommt eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.
NordVPN holt sich den Gesamtsieg durch schiere Leistung. Mit 9.413 Servern in 139 Ländern, einem 2-Jahres-Plan ab 2,99 €/Mon. und Zusatzfunktionen wie Threat Protection Pro samt Dark-Web-Monitor überzeugt der Anbieter aus Panama auf ganzer Linie. Im Praxistest setzt er sich dank des hauseigenen NordLynx-Protokolls klar an die Spitze: minimale Latenz, hohe Bandbreite. Eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie und Support für 10 Geräte gleichzeitig runden das Paket ab. Für die meisten Nutzer ist das derzeit das stärkste Gesamtpaket am Markt.

