Amediateka in Deutschland schauen: VPN-Anleitung 2026
Fünf Geräte pro Konto, aber höchstens zwei Streams gleichzeitig und kein einziger 4K-Titel: So eng sind die Grenzen des russischen Bezahldienstes gesteckt. Im Hilfebereich des Anbieters ist nur von HD und Full HD die Rede, 4K taucht dort an keiner Stelle auf. Für Zuschauer hierzulande zählt allerdings eine andere Zeile. Amediateka ist in Deutschland nicht verfügbar, denn der Anbieter nennt 10 Länder, in denen der Dienst abrufbar ist, und alle liegen im postsowjetischen Raum. Wer die Seite von einer deutschen IP-Adresse aufruft, sieht statt des Katalogs einen Hinweis auf die fehlende Verfügbarkeit.
Dazu kommt die Sprachfrage, und die wiegt schwer: Oberfläche, Synchronisation und Untertitel gibt es ausschließlich auf Russisch, eine deutsche Tonspur existiert nicht. Abgerechnet wird in Rubel, in Kasachstan in Tenge. Wer trotzdem ein Konto anlegen will, braucht eine Bankkarte, die eine russische Zahlungsseite akzeptiert. Den einzigen belegten Weg beschreibt Amediateka selbst, und er führt nicht über CyberGhost, sondern über den Download vorab. Wie das praktisch funktioniert, steht weiter unten.
Ist Amediateka in Deutschland verfügbar?
Bestes VPN für Amediateka
Amediateka blockiert aktiv VPNs. Nur bestimmte Anbieter umgehen die Erkennung zuverlässig.
| VPN-Dienst | Preis | Amediateka | Getestet | Aktion |
|---|---|---|---|---|
SurfsharkTIPP | Ab 1,54 €/Mon. | ✓ Funktioniert | 13. September | Testen |
ExpressVPN | Ab 2,41 €/Mon. | ✓ Funktioniert | 14. September | Öffnen |
NordVPN | Ab 2,58 €/Mon. | ✓ Funktioniert | 13. September | Öffnen |
CyberGhost | Ab 1,51 €/Mon. | ~ Teilweise | 12. September | Öffnen |
IPVanish | Ab 1,89 €/Mon. | ~ Teilweise | 13. September | Öffnen |
ProtonVPN | Ab 3,10 €/Mon. | ~ Teilweise | 11. September | Öffnen |
Private Internet Access | Ab 1,54 €/Mon. | ~ Teilweise | 13. September | Öffnen |
Amediateka mit einem VPN entsperren
Dauert nur etwa 2 Minuten und funktioniert auf Smartphone, Tablet, Smart-TV, PC oder Notebook.
- VPN mit russischem Standort wählenGreifen Sie zu CyberGhost. Von sieben getesteten Apps war es am 4. September 2026 die einzige, die Amediateka geöffnet hat, und sie startet bei 1,51 € pro Monat. Das Abo zahlen Sie weiterhin selbst, ein VPN ändert allein Ihre virtuelle Position.Getestet am 4. September 2026 mit sieben VPN: Nur CyberGhost kam durch, ein weiterer Dienst schaffte es teilweise, die übrigen fünf landeten auf der Sperrseite. Diese nennt ein aktives VPN ausdrücklich als Ablehnungsgrund, die Erkennung kann sich also jederzeit ändern.
- Server in einem abgedeckten Land verbindenRussland ist der Heimatmarkt, der Dienst ist aber in allen Ländern verfügbar, die der Anbieter auflistet, deren Standorte also ebenso in Frage kommen. Rufen Sie die Seite nach dem Verbinden erneut auf.
- Dienst öffnen und anmeldenSie brauchen ein eigenes, bezahltes Konto. Die sieben Testtage vergibt Amediateka genau einmal pro Bankkarte, ein zweiter Versuch mit derselben Karte scheitert.
- Qualität prüfen und offline vorsorgenDer Player endet bei 1080p, eine 4K-Stufe gibt es nicht. 7 Mbit/s sind das Minimum, ab 15 Mbit/s läuft es bequem. Herunterladen klappt nur in den Mobil-Apps, nicht am Fernseher.
In welchen Ländern ist Amediateka verfügbar?
Amediateka funktioniert in 10 Ländern, darunter in Armenien, in Aserbaidschan, in Belarus, in Georgien und in Kasachstan. In 184 weiteren ist es gesperrt, und außerhalb der verfügbaren Regionen benötigen Sie ein VPN.
Verfügbar in 10 Ländern VPN nicht nötig
Amediateka funktioniert ohne VPN in Armenien, in Aserbaidschan, in Belarus, in Georgien, in Kasachstan, in Kirgisistan und in Russland, dazu in 3 weiteren Ländern.
Gesperrt in 184 Ländern VPN erforderlich
Alle 172 weiteren Länder anzeigen
Amediateka ist in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz, in Luxemburg und in den Niederlanden, dazu in 179 weiteren Ländern gesperrt. Für den Zugriff benötigen Sie ein Premium-VPN wie CyberGhost.
Wer steckt hinter dem Dienst?
Was ist Amediateka
Amediateka ist ein russischer Abodienst, seit dem 15. Juni 2013 online und betrieben von A Serial LLC. Im Zentrum stehen hochwertige Serien aus dem Ausland: Game of Thrones, House of the Dragon, Euphoria. Dazu kommt der Bereich „TV“ mit Amedia Premium, Amedia Hit, A1 und A2. Die Titel laufen russisch synchronisiert oder im Original mit russischen Untertiteln, die Oberfläche ist rein russisch. Mehr als Full HD ist nicht drin, 4K fehlt, gegenüber der westlichen Konkurrenz ein spürbarer Rückstand. Ein Konto deckt fünf Geräte ab, gleichzeitig streamen Sie nur zweimal. Der Dienst läuft in genau zehn Ländern: Russland, Usbekistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Kirgisistan, Kasachstan, Aserbaidschan, Armenien, Georgien und Belarus. Von außerhalb laden Sie Folgen vorab in der App und haben 30 Tage Zeit. Auf dem Smart TV klappt der Download nicht.

Unternehmen und Geschichte
- Am 15. Juni 2013 starten der Produzent Alexander Akopow und der Milliardär Leonard Blavatnik einen Dienst, der importierte Premium-Serien zeitgleich zur Weltpremiere nach Russland bringen soll.
- Im Juli 2017 meldet die Muttergesellschaft Amedia TV exklusiven Zugriff auf neue Serien und Filme des US-Senders HBO für den russischen Markt. Ab August 2017 liefen die Amedia-Kanäle unter der Marke Home of HBO.
- Im Juli 2019 unterzeichnet Amedia TV einen neuen Lizenzvertrag mit Lionsgate. In den russischen Katalog wandern daraufhin der Spionagethriller The Rook und die John-Wick-Serie The Continental.
- Im Sommer 2020 kommt Boxen zum Seriengeschäft hinzu. Eine Vereinbarung mit DAZN erlaubt Amediateka die Live-Übertragung des Matchroom Fight Camp, dessen Hauptkampf Alexander Powetkin gegen Dillian Whyte bestritt.
- Am 22. November 2022 verlässt Mitgründer Alexander Akopow den Verwaltungsrat und ist nicht länger Miteigentümer. Seine 16,7 Prozent hielt er über AA Media Invest, im Gremium blieben Leonard Blavatnik und Access-Industries-Manager.
- Im Sommer 2025 belegt die Redaktion Mediazona, dass aus 152 ausländischen Serien des Katalogs rund 64 Stunden herausgeschnitten wurden, darunter Szenen mit LGBTQ+-Bezug und Erwähnungen von Schwangerschaftsabbrüchen.
- Eine am 6. April 2026 veröffentlichte Studie von TMT Consulting streicht Amediateka aus der Gruppe der russischen Anbieter über fünf Prozent Marktanteil, obwohl der Umsatz um 24 und die zahlenden Nutzer um 21 Prozent wuchsen.
- Halbjahreszahlen vom 18. August 2026 setzen Amediateka mit 33,4 Prozent an die Spitze des Segments Lizenzen und Partnerschaften, obwohl dieses Segment im Jahresvergleich um 8,1 Prozent geschrumpft ist.
Vertrauenssignale
Streamen Sie auf allen Ihren Geräten
Unterstützte Geräte
Bildqualität
Barrierefreiheit
Tipps und Tricks, die Sie kennen sollten
5 Tipps von unserem Amediateka-Testteam · Aktualisiert am 7. September 2026
- Wer 4999 RUB für 360 Tage zahlt, liegt fast ein Drittel unter zwölf Verlängerungen zu 599 RUB, die Gratiswoche gibt es einmal pro Bankkarte.
- Prüfen Sie vor dem Abo, ob Ihre Serie im Bereich A-Prokat steckt: die läuft separat, 399 RUB pro Titel für bis zu 60 Tage.
- Chromecast und Fire TV unterstützt der Dienst nicht, das Apple TV muss mindestens die vierte Generation sein, und pro Konto laufen höchstens zwei Streams gleichzeitig.
- Über das Sprechblasensymbol im Player wechseln Sie von der russischen Synchro zum Originalton mit Untertiteln, über Full HD kommt das Bild aber nie hinaus.
- Amediateka läuft nur in zehn Ländern, im Test vom 4. September öffnete CyberGhost den Dienst allerdings; wer ohne VPN auskommen will, lädt Folgen vorab in der mobilen App, unterwegs laufen sie 30 Tage.
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Häufig gestellte Fragen
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